09.08.2014: Ketschker, Remo, Change ...

... oder doch lieber die Klassiker? Ordentlich Theorie vom Geräteaufbau bis zur Sprunggymnastik, von Ideallinien, Wechseltechnik und Zonenarbeit, von Motivation, Teameinschätzung bis hin zur Problemerkennung und -behebung - das alles untermauert durch viel Praxisarbeit beim zweitägigen Trainerseminar mit Hinky Nickels beim IRJGV Wiesbaden. Für mich mal wieder eine gute Gelegenheit, Basics aufzufrischen und Neues zu lernen. Im Praxisteil dann die Arbeit mit Junghunden, Sprunggymnastik und die (teilweise auch videotechnische) Analyse, ob der kürzeste Weg auch immer der schnellste ist und belgische Wechsel den Hund zwangsläufig irgendwie langsamer machen. Und ich hab nicht schlecht gestaunt, wie langsam das Tattoosche beim "gekringelten Außen" wird, wie zügig sie aber das "lange Außen" mit zwei Belgiern abarbeiten kann (Zeitdifferenz 8/10 Sekunden, der gleiche Versuch bei einem Midihund immerhin 5/10). s'Tattoosche war übrigens sehr gut drauf, hat die zwei Tage trotz Hitze und Schwüle gut durchgehalten, die ihr fremden Geräte sauber gearbeitet (Reifen!!!) und sich, selbst nach sehr schnellen Passagen, ganz wunderbar versammeln lassen (hier das Video der Abschlusssequenz).

Konzentration vor Geschwindigkeit - Tattoo bei der Sprunggymnastik

Tattoo kennt natürlich Reifen, aber eben in dieser Art noch nicht ...

 

(alle Fotos Claudia Weigl)

30.07.2014: Die Aufgabe...

"Clickert eure Hunde in eine Wanne mit Wasser, in der Badeenten schwimmen (und dort auch weiter schwimmen sollten!)"

Das Ergebnis... Lachend

Zwei weitere nette Clickeraufgaben gibt es hier: Sommer, Sonne, Wasser und ...

20.07.2014: Gelungener A3-Auftakt, verflixte 0,32 Sekunden und unser bisher schönstes DIS …

… so lässt sich dieses Wochenende in wenigen Worten zusammenfassen. Am (leider) extrem heißen Samstag hatten Kenzie und ich unseren ersten Start in der A3 (beim AT Wiesbaden) und trotz aller innerlichen Zweifel, ob wir schon bereit für die „3“ sind, habe ich mich sehr auf den Start gefreut. Noch mehr gefreut habe ich mich, dass wir in der Standardzeit und, dank einer Rettungsaktion von Kenzie („Guter Hund!“) auch fehlerfrei durch den doch recht anspruchsvollen A-Parcours von Ragna Hinke gekommen sind und somit auf dem 6. Platz von 46 Startern gelandet sind. Auch das nicht minder schwierige Jumping ließ sich super schön führen, und obwohl Kenzie in beiden Läufen tatsächlich Zeiten von über 4m/sec schaffte, reichte es im recht technischem Jumping dann gerade nicht ganz für einen „echten“ Nuller (0,32 Zeitfehler), aber immerhin noch für Platz 10 – das machte dann Platz 2 in der Kombiwertung und somit einen äußerst gelungenen A3-Auftakt:)

Sonntag dann, mal wieder ein „echter Schambeck“! An seinen Parcours schätze ich die Kombination zwischen Technik und Laufen sehr, das liegt uns einfach, und auch wenn ich den Parcours recht knackig fand, wusste ich, dass er eigentlich gut laufbar ist. Ich hatte mir vorgenommen, im Falle eines frühen Fehlers, verstärkt Zonenkontrolle zu machen, da ich gestern die Zonen immer sofort aufgelöst hatte. Kenzie und ich waren gut drauf, beide hoch konzentriert und es lief einfach super, alle Wechsel, die teilweise verdeckten Tunneleingänge, das weite Absetzen an der Wippe (Kenzie stand wie eine Eins!), der Slalom als solches, alles klappte prima, nur das Wegdrehen nach dem Wechsel hinterm Slalom kam einen Ticken zu früh und das dann folgende Hindernis leider von der falschen Seite… Dennoch war dieser Lauf gefühlt einer unserer besten und somit unser bisher schönstes DIS:)

Das Jumping dann war sehr laufintensiv, allerdings konnte ich mich am Start schön weit absetzen und vor einem eigentlich verdeckten Tunneleingang noch einen Franzosen einbauen. Letztendlich geholfen hat mir das zwar nicht, weil ich Kenzie danach nicht „aus dem Tunnel geguckt habe“ (ja, Hinky, ich weiß…!!!) und beim „Weg“ an der vorletzten Hürde auch zu weit vorne war, aber auch dieser Lauf fühlte sich sehr, sehr gut an.

Alles in allem hatten Kenzie und ich an diesem Wochenende vier tolle Läufe, haben stets „unseren“ Weg gefunden und ganz wunderbar miteinander gearbeitet. Darüber hinaus hat mir das Laufen auch noch richtig viel Spaß gemacht und ich freue mich sehr auf unsere nächsten Starts. Schauen wir mal, wie’s weiter läuft…

16.07.2014: Ups ... Flughund!

Schnappschüsschen von Franziska Leunissen

14.07.2014: ... und Wandeln im Westerwald

... auf fantastisch moosigem Boden durch grandios blühende Natur im nahen (Wester-) Wald und mittendrin auch noch ein herrlich klarer Wildbach. Was für ein wunderbarer Spaziergang für Mensch und Hunde und gleichzeitig bestens geeignet, uns für das dann folgende Hinkytraining warm zu machen.Der Trainingsparcours war anspruchsvoll wie immer, Trainingsschwerpunkt waren korrektes Plazieren und Timing der Wechsel . Kenzie war, trotz beginnender Scheinträchtikeitssymptome und des einen oder anderen Patzers meinerseits, sehr schnell unterwegs und lief den ersten Durchlauf sogar fehlerfrei. Tattoo "verzeiht" mir solche (noch) nicht, ich musste sie sehr präzise führen, um ihr eine schöne Lauflinie zu geben. Am Ende aber klappten dann auch die verdeckten Tunneleingänge und sogar das Voranschicken durch den Reifen. Die Mauer war im Übrigen, auch sehr schräg angeführt, kein Problem! Schön war's heute...

11.07.2014: Wandeln auf "alten" Pfaden und ein Zimmer mit Ausblick...

... oder auch einfach "Verreisen mit Hund(en)". Wir waren, teils privat, teils dienstlich, zweieinhalb Tage im Norden Deutschlands unterwegs, und ich war mal wieder angenehm überrascht, wie reise- und hoteltauglich meine Mädels doch sind. In Müden (an der Örtze) haben wir "meine" alten Wege erkundet, die ich vor mehr als drei Jahrzehnten bereits mit meinem ersten Hund, Fleurchen, gelaufen bin. Natürlich hat sich der Ort ein bisschen verändert, aber die Wegstrecken habe ich alle wieder gefunden, die Natur ist nach wie vor wunderbar ursprünglich und die Wietze hat zu einem ausgiebigen Hundebad eingeladen. Die Nacht war - trotz Kirchenläuten - wunderbar ruhig und die Mädels sind sehr schnell zur Ruhe gekommen und nicht, wie sonst öfter mal, ewig unruhig durchs Zimmer gedappt...

Danach ging es dienstlich nach Hamburg! Wir hatten ein Hotelzimmer mit Blick direkt auf die Elbe - sensationell! Leider hatte ich, aufgrund der miserablen Wettervorhersage, meine Kamera zuhause gelassen, schade, das Wetter in Hamburg war nämlich sehr sonnig und warm und dabei ein bisschen windig. Nach einem schönen Spaziergang durch einen sehr naturbelassenen Park (Jenisch-Park) und an der Elbe mussten die Mädels mal ein paar Stunden alleine im Hotelzimmer bleiben, was sich als völlig problemlos herausstellte. Frau aber macht sich halt doch immer ein bisschen Sorgen, ob die Hunde in der ihr fremden Umgebung ruhig sind und bleiben und eventuelle Langeweile nicht doch mal zu dummen Ideen verleitet... aber alles lief bestens und auch die teilweise langen Autofahrten haben die Mädels mit Bravour gemeistert. Good girls! Und nach dieser kleinen (Reise-) Auszeit hat uns nun der (Hunde-) Alltag wieder...

PS: ohne Hunde wäre dies bestimmt ein ganz "normaler" Businesstripp geworden, bei dem die schönen Dinge links und rechts neben der Autobahn oder dem Hotelzimmer verborgen geblieben wären!