30.09.2021: Ein bisschen wie Urlaub...

Heute Nachmittag hatten wir spontan frei und nutzten die Zeit für einen wunderbaren und langen Spaziergang im Ober-Olmer Wald. Und, die Kamera durfte mal wieder mit...

Spiel mit Licht und Schatten...

Dat alte Dingeling <3

Das Tüütchen...

Es herbstelt...

Und endlich mal wieder ein anständiges Gruppenfoto ;)

26.09.2021: Wenn's läuft, dann läuft's - Part 2

Laaaaaaanges Wochenende bei den A'SECCOs... wir waren beim 8.ISAC (Ingelheimer SECCOs Agility Challenge) dabei und bedanken uns für die tolle Organisation! Hier mal ein bisschen Statistik...

Zwei Tage Turnier...
Acht Starts...
zwei Totalausfälle = Disqualifikationen
ein SG = "sehr gut" weil's Tüüti nicht so nach vorne ziehen wollte, wie ich es mir gewünscht hätte...
zwei V5 = "vorzüglich mit einem Fehler", weil's Tüütchen mal 'nen Stängelchen hatte und Zwergi einen Slalomfehler
drei V0, davon zwei gewonnene A-Läufe und ein Nuller im Spiel

Tüüti gewinnt am Sonntag mit dem einzigsten Nullfehlerlauf (von immerhin 26 Startern) die "2" und Zwergi mit dem schnellsten Nuller die "1" (von 23 Startern). Danke an die Leistungsrichterinnen Sandra Körber und Ragna Hinke für die schönen Parcours!

Foto: Marietta Kudyba

Und noch ein bisschen mehr Statistik - acht Jahre ISAC, ich habe mal "Bilanz gezogen" - und's Zwergi hat nun auch ihren Platz in der Galerie :)

24.09.2021: NEUN!!!

Und immer noch so herrlich frech, mitunter wild und einfach nur wunderbar! Hach, meine Zaubermaus, gut, dass es dich gibt! HAPPY BIRTHDA9!

19.09.2021: 1490 Kilometer...

... ein Tripp in die Vergangenheit! Bad Harzburg (sehr häufiges Ziel in den Herbstferien) - Berlin (Geburts- und drei Jahrzehnte Wohnort) - Müden an der Örtze (Domizil in nahezu allen anderen Ferien). Die Anreise war allerdings "holprig", abgesehen von ein paar kleineren Staus, meinte Aivy, 150 Kilometer vor Harzburg, während der Fahrt sterben zu müssen, ohne dass ich - mitten auf der Autobahn - hätte anhalten können. Würgend, hustend, röchelnd, kötzelnd versuchte sie ganz offensichtlich einen Fremdkörper aus dem Hals zu bekommen (ich vermute, Teile einer Klette, die sie sich aus dem Fell geknabbert hatte). Nach knapp halbstündiger Pause auf dem nächstgelegenen Autobahnparkplatz entschied sie dann, doch unter den Lebenden bleiben zu wollen und aus dem  ganz doll zittrigen Häufchen Elend wurde wieder ein Hund, na ja, ein Hündchen. Das hat die Maus echt arg gebeutelt (und mich einen PLING!=Blitz gekostet, weil ich während der Weiterfahrt mehr nach dem Zwerg als auf die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen guckte - recht geschieht's mir!)... Das alles war dann aber schlagartig vergessen, als wir bei Anke Wulfes (nahe Harzburg) zum Hütetraining "außer der Reihe" angekommen sind. Aivy war sofort "angeschaltet" und hat einen prima Job, trotz völlig neuer Aufgaben, gemacht. So sollte sie mal ein wenig einpferchen, Schafe "sortieren" (=arbeiten an der Sortieranlage), "aussortierte" Schafe wieder raus treiben und im neuen Pferch wieder eintreiben. Nein, das kannte/konnte der Zwerg so noch nicht, sie hat sich aber sehr gut gezeigt und mit Hilfe die Aufgaben auch einigermaßen gut gelöst. Dat Zwergi war ja nun erst zum 3. Mal an fremden Schafen und auf fremder Fläche und dafür hat sie es echt super gemacht! Unsere Nachtruhe hatten wir uns dann auch redlich verdient und fanden im Hotel kleine Naschereien vor:

Das etwas andere "Bitte nicht stören" fand ich auch sehr originell und so durfte das Schildchen unsere weitere (Hotel-) Route begleiten ;)

Den drauffolgenden Tag, Donnerstag, begannen wir dann mit einem ausführlichen Spaziergang, und zwar unter den Baumwipfeln und nicht auf dem Baumwipfelpfad. Nicht nur, dass dieser nicht hundegeeignet ist, nein, ich kann ja mit "Höhe" so gar nicht umgehen... aber hier gibt es tatsächlich Baumhäuser *staun*

Da wir nur für eine Nacht gebucht waren und das Zimmer bis elf Uhr geräumt sein musste, habe ich auf einen Erinnerungs-Stadtbummel verzichtet. Ich wollte die Mädels nicht noch länger in den Autoboxen parken, als unbedingt nötig, habe mir aber fest vorgenommen, in Bad Harzburg noch mal für einen mehrtägigen Tripp vorbeizuschauen, zumal wir hier in der Nähe auch noch so schön Hüten können. Anke, wir kommen wieder, sicher!

Berlin... jahrzehnte lang mein Wohnort, aber nie richtig Heimat. Berlin, Großstadt, von Allem zu viel, im Guten wie im Schlechten. Aber, mein Geburtsort und nach wie vor Wohnort meiner Eltern, die ich nach coronabedingter langen Pause nun mal wieder besuchen konnte... wir haben Glück, mittlerweile lebt ein Großteil meiner Familie im Süden Berlins und ich muss nicht mehr Berlin auf dem kompletten Ring umfahren, um sie zu treffen. Die Mädels hatten leider "Autoboxentag", weil sie halt schlicht und ergreifend nicht überall hin mit konnten. Sie haben es aber prima gemeistert und hatten auch keinen Stress mit dem Locationwechsel und kommen in der Regel sehr schnell an. Da, wo meine Sachen sind, da sind sie dann auch zuhause...

Wir sind dann mal da!

Haaaa, spannender Fahrstuhl, an den Seiten gläsern, am Boden glitzernd...

Freitag dann Weiterfahrt nach Müden an der Örtze... ich weiß nicht, wie viel Lebenszeit ich dort verbracht habe, aber, es war einfach toll... Treffen mit Papa und Bruder und den Liebsten, die dazugehören! Ein langes Wochenende Schnacken und sich vis à vis austauschen in einem erinnerungsbehaftetem Umfeld.

Angekommen in der Südheide...

 

... und dann in Müden an der Örtze...

 ... da wurden dann schon Erinnerungen an "alte" Zeiten wach...

Unter besagter "Hillige Eeke" hatten wir unser Ferienhäuschen...

Die Mädels im Kraut... :)

 

Die Heide, leider schon ein bizzeli verblüht, so gerne hätte ich schöne Fotos im satten Rosa/Lila gemacht, zumal die Kamera mal wieder mit dabei war (oben sind aber alles nur Handyfotos). Aber auch das Dauergrau ließ mich die Kamera überwiegend im Hotel lassen. Einen kurzen Lichtblick gab es dann allerdings doch und so gibbet mal wieder ein paar, wenngleich wenige, Kamerafotos, geschossen im Hotelgarten. Enjoy...!

 

Unsere kleine Reise war eine kurze, aber sehr schöne Auszeit. Ich bin sehr stolz auf meine Mädels, die ich völlig bedenkenlos auch mal im Hotelzimmer alleine lassen kann, mit denen ich gesittet durch Hotellounges und Ortschaften gehen kann und die auch in fremder Umgebung außerhalb geschlossener Ortschaften ohne Leine laufen können. Und, ich freue mich sehr, auch der Zwerg kann wieder überwiegend ganz normal spazieren gehen, ohne in einen selbstbelohnenden Scan-Renn-Modus zu verfallen. Das hat allerdings in den letzten zwei, drei Monaten ein bisschen (Schleppleinen-) Training benötigt...

16.09.2021: Mir fehlen die Worte nicht ;)

Nörvzwörg, Zwogg, klitzekleines Miststück, Kamikatze, A-Hu!, mein vorletzter Sargnagel, meine ganz persönliche Challenge,Hibbeling, Schmusebacke, Guuuute!, Fledermäuschen, großartiger kleiner Hund ... HAPPY BIRTHDA4!!!

09.09.2021: Von des Schäfers Lust und des Schafhalters MUSS(!)

Heute bin ich mal wieder in den Roundpen gegangen, um  mit Aivy ein bisschen „Schafe ausbalancieren“ und laaaaaaaaaaaaaaaangsames Treiben am Zaun entlang zu trainieren. Die für Letzteres notwendigen ganz kurzen Flanken beherrscht Aivy nämlich noch nicht so gut und lange. Nachdem der erste Durchgang dann auch nur „so lala“ war, lief der zweite Durchgang ausgesprochen gut. Aivy war sehr konzentriert, ruhig und hörte auch sehr gut zu. Hach, da hat das Arbeiten mit dem Zwerg mal wieder richtig viel Spaß gemacht…

Aber das Leben ist halt nicht nur Ponyhof, und so fragte mich meine Lehrmeisterin Sabine W., ob ich mit Aivy alleine (!) die Schafe von der Trainingswiese in ihr Wochenendquartier umtreiben mag, während sie selbst dort noch ein paar Vorbereitungen trifft. Ups, sind zwar nur wenige hundert Meter, aber ohne ihre Hilfe und ohne ihre Rheingauersheepdogs, das haben wir ja noch niiiieeee gemacht… Aber klar, die Aufgabe reizte mich sehr und ich nahm die Herausforderung an.  

Und da stand ich dann, von allen guten Geistern verlassen (Sabine…?!?!), dafür mit 13 Schafen und  Aivy! Gleich am Anfang wurde es schwierig, die Hälfte der Herde stand vor dem Unterstand, die andere darin. Ich ließ Aivy abliegen und die Schafe, die draußen waren dort halten, während ich die übrigen Schafe aus dem Stall scheuchte. Wir brauchten dann zwar zwei Anläufe, aber dann konnte es losgehen. Runter von der Weide, raus ins freie Gelände mittenmang der Weinreben. Aufregend! Aber ich wusste, hier können die Schafe auf keine Straße rennen und wenn sie vor Aivy weg und irgendwo in die Reben laufen, kann Sabines Jayjay diese auch wieder zurückbringen. Das nahm mir ein wenig die Unsicherheit. Aivy schob mir brav die Schäfchen hinterher und da sie ein vergleichsweise hohes Druckpotential hat, musste ich sie vor allen Dingen auf Abstand halten. Das funktionierte auch überwiegend gut, mangels Erfahrung zogen die Schäfchen dann aber doch einmal an mir vorbei. Es ist mir dann tatsächlich gelungen, Aivy mit einer Flanke durch die Reben vor die Schafe zu schicken und diese auf Position zu halten, und, nachdem ich wieder vor den Schafen war, Aivy mit einer weiteren Flanke wieder hinter diese zu bringen. War ich stolz aufs Zwergi!!! Die letzten Meter verliefen dann wieder reibungslos und die Schäfchen landeten völlig unaufgeregt auf ihrer Weide…

Schafhaltung besteht ja nun aber nicht nur aus „Schafe von A nach B bringen“ und Hüten. Damit die Schafe über das verlängerte Wochenende genügend Futter haben, musste die Weidefläche noch ein bisschen erweitert und Zäune gesteckt werden und da ich ja heute unverhofft mit dem Ernst der Schafhaltung konfrontiert wurde, war ich für diesen Job auch völlig unzureichend eingekleidet;). Aber, Augen zu und durch und so war ich - trotz von Dornen zerkratzen und Mücken zerstochenen Armen und Beinen - glücklich, dabei gewesen zu sein und wieder was gelernt zu haben. Gerne wieder!

Bilder gibt es natürlich keine, außer eins…

… das Tüütchen (und Kenzie natürlich auch) mussten für diese Aktion kurzzeitig in Sabines Auto „umgeparkt“ werden (da ich meines, für die Mädels allseitig offen, nicht unbeaufsichtigt zurücklassen lassen wollte). Was Tüüti davon wohl hält?